FOUR STEPS

Frank Nowicky – Saxophon, Flöte

Jörg Leistner – Piano, Kompositionen, Arrangements

Thomas Moritz – Kontrabass

Peter Jakubik – Schlagzeug, Perkussion

Konzertprogramme:

MEMORIES OF PARIS

Dieses Programm des Quartetts FOUR STEPS ist eine Verneigung vor dem Ausnahmepianisten Michel Petrucciani anlässlich dessen 20. Todestages. Die Bearbeitungen seiner genialen energiegeladenen Kompositionen sind das Fundament dieses Konzerts. Obwohl Michel Petrucciani von schwerer Krankheit gezeichnet war, erzeugt seine Musik durchweg eine positive, lebensbejahende Stimmung. Stücke wie „Looking Up“, „September Second“ oder „Lullaby“ zeigen eine große melodische Vielfalt und hinterlassen beim Hörer eindrückliche Bilder.

Jörg Leistner, der die Bearbeitungen für FOUR STEPS schrieb, steuert auch Eigenkompositionen bei, die Michel Petrucciani gewidmet sind. Die Musik des Quartetts bewegt sich dabei im Bereich von modernem Jazz, der sich einer gelegentlichen Freiheit nicht verschließt. Die anspruchsvollen Kompositionen und Arrangements ermöglichen jedem Bandmitglied solistische Räume, die sie mit dynamischen Improvisationen ausfüllen. Im Spielverlauf entsteht ein farbiger Klangkosmos, der sich aus der kreativen Kraft der vier Musiker entwickelt.

FLUCHTREFLEX

Die vier Musiker vereint das Interesse, harmonisch-rhythmisch strukturierten zeitgemäßen Jazz zu spielen. In regelmäßigen Abständen meldet sich das Quartett mit einem vollständig neuem Programm „zu Wort“. Waren es in letzter Zeit Programme mit Bearbeitungen von deutschen Volksliedern und der Lieder Martin Luthers, so war es nun an der Zeit, den eigenen Kompositionen wieder Raum zu geben. Federführend ist auch hier der Pianist Jörg Leistner. Von ihm stammen die neu entstandenen Kompositionen. Die Stücke sind in anspruchsvolle Arrangements verpackt und fordern jedes Bandmitglied auch solistisch.

Es entsteht ein musikalisch kunstvoller Reigen, in den alle vier Musiker ihre kreative Individualität einbringen.

DIE MARSEILLAISE DER REFORMATION

Eine jazzige Hommage an die Lieder von Martin Luther und Johann Walter

Dieses Konzert ist eine Hommage an Martin Luther und Johann Walter, die 1524 das erste geistliche Gesangsbüchlein verfassten. Aus diesem Fundus schöpfend führt der Pianist Jörg Leistner die althergebrachten Melodien mittels vielfarbiger Arrangements auf eine neue Klangebene. Die Arrangements werden dabei von den inspirierten Improvisationen aller vier Musiker getragen. Im Ergebnis geschieht eine Transformation der Musik der Reformationszeit in die heutige Zeit.

Im Konzert wird unter anderem das von Heinrich Heine als „Marseillaise der Reformation“ bezeichnete „Ein feste Burg ist unser Gott“ in einer speziellen Bearbeitung erklingen.

volksLIEDERlich

Wie Sie schon immer deutsche Volkslieder hören wollten,es aber nicht zuzugeben wagten!

Die vier Leipziger Jazzmusiker verarbeiten die musikalische Tradition ihres Heimatlandes auf ganz eigene Art und Weise. Die Basis bilden ausgewählte deutsche Volkslieder. Unverkennbar ist hier die Handschrift des Pianisten und Arrangeurs Jörg Leistner. Die von ihm eingesetzten musikalischen Mittel sind vielfältig und lassen sich nicht so einfach in Herkömmliches einordnen. Spontaner Freiraum wird im Spiel zugelassen, um Unvorhersehbarem eine Chance zu gegeben. Leichtigkeit und Esprit treffen auf die Dynamik zwischen energiegeladenen Passagen und Balladeskem. Dabei scheinen die Volksliedmelodien in ihrer Einfachheit und Schönheit immer wieder durch.

Musikalische Geschichten,

die am Brunnen vor dem Tore beginnen,

die in den Frühtau zu Berge führen

und in einem kühlen Grunde verklingen.

NELLÒROR DI NOTTE OSCURA

Für dieses Konzertprogramm hat sich FOUR STEPS einiger ausgewählter „Gassenhauer“ des Zeitgenossen, ebenbürtigen Gegenspielers und Erzrivalen Richard Wagners, Guiseppe Verdi, angenommen. Den bekannten Melodien Verdis, ebenfalls 1813 geboren, wurde eine Frischzellenkur verpasst. Nach diversen Dehnungen und Quetschungen des Ausgangsmaterials entstanden so neue Jazztitel mit einem hörbar anderen Gestus der oftmals gesungenen Melodien. Da bereits die Saisoneröffnung der Mailänder Skala im Dezember 2012 mit Richard Wagner begann, ist es den Musikern eine umso größere Freude, dies in Deutschland mit der Würdigung Verdis zu beantworten.

Hoch lebe die europäische Idee!

LOW 2.0 – Lieder ohne Worte

Schritte aufeinander zu …

Schritte auf gemeinsamem Weg …

Schritte beim Ausloten neuer Möglichkeiten …

Solche Schritte charakterisieren die langjährige Zusammenarbeit dieser vier Musiker, die zum Stamm der Leipziger Jazzmusikerszene gehören.

Die Musik des Quartetts gibt vielen äußeren Einflüssen Freiraum. So hört man in den Konzerten von FOUR STEPS lyrisch-balladeske Momente skandinavischer Prägung sowie die sprühende Energie der Latin Music. Entscheidendes Grundprinzip, um eigene Gedanken und Empfindungen auszudrücken, ist das spielerische Miteinander.
Dieses Konzertprogramm widmet sich der Bearbeitung von Stücken des Klavier-Zyklus „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.
War Felix Mendelssohn Bartholdy ein später Klassiker oder das erste Musikgenie der Romantik? Mendelssohn war eines ganz gewiss: ein erstaunlich vielseitiger Musiker.
FOUR STEPS stellt mit seinen Bearbeitungen der „Lieder ohne Worte“ den berühmten Klavier-Zyklus in ein neues Licht. Frisch und undogmatisch spannen die Musiker einen musikalischen Bogen, der sich von romantischer Melodik bis zur Vielschichtigkeit des modernen Jazz erstreckt.

Steps

„volksLIEDERlich“

Wie Sie schon immer Deutsche Volkslieder hören wollten, es aber nicht zuzugeben wagten!

 

 

Frank Nowicky – Flöte, Saxophon

Jörg Leistner – Piano

Thomas Moritz – Bass

Peter Jakubik – Schlagzeug